Marketing ist nicht mehr gleich Marketing – je nach Branche, Produkt und Dienstleistung werden unterschiedliche Anforderungen an die Werbestrategie gestellt.

Der Begriff Praxis- bzw. spezifischer Zahnarztmarketing hat sich als Sparte im digitalen Marketing etabliert. Diese Form des Marketings berücksichtigt alle Bemühungen einer Zahnarztpraxis, damit ein/e Patient/in das Angebot (z.B. die Therapie) annimmt oder im Idealfall eine Leistung gezielt nachfragt.

Grundlagen des Zahnarztmarketings

Die Internetpräsenz der Zahnartpraxis steht an erster Stelle. Eine suchmaschinenoptimierte Website ist ein Must-have. Die Darstellung und Vermittlung von relevanten Informationen für die Patient:innen verlangt ein ansprechendes und benutzerfreundliches Webdesign.

Die Website ist die digitale Visitenkarte ihres Unternehmens – Besucher:innen Ihrer Seite müssen alle relevanten Informationen, wie Leistungen, Behandlungsmethoden, Spezialisierung, Personal und Kontaktmöglichkeiten dort zentral vorfinden. Aufbauend auf diesem Fundament ist das Social Media Marketing der nächste Schritt.

Egal ob auf der Website oder auf dem Social-Media-Kanal – es lohnt sich, seinen Marketingfokus auf eine oder mehrere spezifische Behandlungsleistungen zu legen. Durch erklärende Videos oder Patientenratgeber, zum Herunterladen, kann die eigenständige Onlinepräsenz aufgewertet werden.

Top 5 Trends für Deine Zahnarztpraxis

1. Mobile Praxiswebsite mit Mehrwert für Patient:innen

Eine Praxiswebsite ist die Basis für erfolgreiche Marketingaktivitäten. Die Website sollte auf Desktop- und mobile Ansicht angepasst sein und den Patient:innen durch Blogbeiträge, Erklärvideos und eine übersichtliche Leistungsdarstellung einen informativen Mehrwert bieten.

Die Praxiswebsite muss den veränderten Anforderungen an Google und dem Nutzerverhalten Stand halten und somit unbedingt für Smartphones, sprich mobil optimiert bzw. responsiv und modern sein. Nicht selten ist der Anteil mobiler Nutzer auf Zahnarztwebseiten 70% oder mehr. Das mobile Internet ist auch der Ort, an dem die meisten Patient:innen eine Website entdecken.

2. Omni-Channel-Marketing 

Patient:innen sind nicht mehr nur über einen Kanal erreichbar. Es ist wichtig sie überall dort zu erreichen, wo sie online aktiv sind. Dementsprechend muss die Zielgruppe kanalübergreifend, d.h. omnichannel erreicht werden. Eine Praxis deckt bei einem erfolgreichen Marketingkonzept alle Kanäle ab auf denen der/die Patient/in präsent ist.

Über einen Social Media Kanal lässt sich ein persönlicher Kontakt zu den Patient:innen aufbauen und gleichzeitig können jederzeit Informationen zu Neuigkeiten geteilt werden. Grundsätzlich ist ein effektives Social Media Marketing sehr zeitintensiv, es lohnt sich dementsprechend die Marketing-Aktivtäten an medienaffine Mitarbeiter:innen bzw. externe Expert:innen zu delegieren.

3. Bewertungsmanagement

Bewertungsplattformen sind wichtiger Bestandteil der Internetpräsenz von Praxen und werden von Patient:innen meist gezielt aufgesucht. Bei einer großen Auswahl an Zahnärzt:innen ist es wichtig, ein Profil auf diesen Plattformen anzulegen und potenzielle Patient:innen hier abzuholen.

Dazu gehört auch das Management der Bewertungen. Sie sollten auf Empfehlungen und Kritik reagieren und im besten Fall in einen Dialog mit dem Patienten treten. Die Moderation der Online-Bewertungen ist ein weiterer Baustein des Zahnarzt-/Praxismarketings. 

Erster Schritt sollte hier ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil sein, dass alle relevanten & aktuellen Informationen beinhaltet. Bei lokalen Suchanfragen zeigt Google nämlich vor allem die Ergebnisse aus dem eigenen Branchenverzeichnis an.

4. E-Recruiting – digitale Mitarbeitersuche

Über Social-Media-Kanäle lassen sich Stellenanzeigen effektiv bewerben, sowie Einblicke in die Praxis und das bestehende Team teilen. Dieser Prozess kann auch über die eigene Website gesteuert werden. Entweder kann eine eigenständige Bewerberseite angelegt werden oder Interessenten wird die Möglichkeit geboten sich direkt über die Praxis-Website mit Lebenslauf, Anschreiben etc. bewerben können.

5. Digitaler Patientenservice

Ziel muss ein das Potenzial der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Dazu gehört das Anbieten von Online-Service-Leistungen, wie ein digitales Terminbuchungstool oder Videosprechstunden.

Ob über Facebook, Instagram, LinkedIn oder Zoom – in Form von Webinaren lassen sich zielgruppengerechte Inhalte teilen und es kann über Behandlungsschwerpunkte informiert werden. Einerseits können so die Anliegen der bestehenden Patient:innen adressiert werden, anderseits dient es auch der Neupatientengewinnung. Gerade live Formate sind eine besonders kommunikative Form, um interessierte Patient:innen anzusprechen.

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